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Musik

Isabelle von Fallois wurde in München geboren. Ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie im Alter von acht Jahren. 1986 gewann sie Preise bei verschiedenen Wettbewerben. 

Ausbildung bei Hugo Seebach und Yasuko Matsuda. 1989 nahm sie ihr Studium in der Klavierklasse von Professor Michael Schäfer an der Hochschule für Musik in München auf. 

Ein Stipendium ermöglichte ihr im Sommer 1990, drei Monate mit der Klavierpädagogin Myrian Dauelsberg, Patentochter von Heitor Villa-Lobos, in Rio de Janeiro zu arbeiten.  

1991 wurde sie mit dem Kunstförderpreis des Rotary Clubs der Stadt Landsberg ausgezeichnet. 

Zwischen 1991 und 1993 erarbeitete sie Liedrepertoire bei dem Sänger Thomas Hampson. Gleichzeitig besuchte sie von 1992-1996 den Unterricht des Dirigenten Maestro Sergiu Celibidache in München. 

Des Weiteren studierte sie von 1991-1999 bei dem Pianisten Arnaldo Cohen, London/Bloomington. 

1993 war sie hauptsächlich als Liedbegleiterin in Deutschland zu hören. 

1994 gab sie im Rahmen eines Benefizkonzertes ihr Debüt im Münchner Herkulessaal. Zur selben Zeit arbeitete sie an einem Projekt des Choreographen Antonio Vargas mit. 

Zwischen 1995 und 1997 gab sie Klavier- und Liederabende in Deutschland und Italien. 

1997 wurde sie als Dozentin im Fach Klavier für einen internationalen Sommerkurs in Spanien erwählt.  

1998 wurde sie von UNESCO-Sonderbotschafterin Ute Ohoven eingeladen, an einer Gala teilzunehmen. 

Im Herbst 1999 ermöglichte ihr ein Mentor, sich Anfang 2000 für mehrere Monate in Long Beach, Kalifornien ausschließlich der Erweiterung ihres Klavierrepertoires zu widmen. 

Im April 2000 spielte sie bei ihrem letzten Auftritt in Long Beach Werke von Chopin und Villa-Lobos.

Ende Juni 2000 erfuhr sie von ihrer lebensbedrohlichen Erkrankung an Leukämie. 

2001 startete sie ihren Neubeginn zusammen mit der Sopranistin Susanna Wellenzohn mit dem Programm „Love Songs“ (Werke von Porter, Gershwin, Weill und Bernstein). 

2002 gab sie schließlich ihr solistisches Comeback, das zu einem großen Erfolg wurde. 

Zwischen 2002 und 2004 spielte sie Klavier- und Liederabende, u.a. bei den „7. Solinger Musiktagen für junge Interpreten“. 

Ab März 2004 zog sie sich aus der Öffentlichkeit zurück, nachdem sie ein Liederabend wieder in Gefahr gebracht hatte, um sich endgültig von den langwierigen Nachwirkungen ihrer schweren Erkrankung zu erholen. 

Im Herbst 2006 begann sie mit ihrem Programm „Musik für die Seele“ wieder aufzutreten und spielte unter anderem bei einem Seminar von Dr. Todd Ovokaitys in Salzburg.